Warum Holz verputzen für viele Vorteile sorgt
Holz verputzen bedeutet, eine Schutz- und Dekorschicht auf Holzflächen aufzutragen. Viele Menschen entscheiden sich dafür, wenn sie alte Holzbalken, Holzfassaden oder Holzverkleidungen verschönern oder schützen möchten. Durch den Putz wird das Holz langlebiger, denn Feuchtigkeit und Schmutz dringen weniger ein. Auch das Aussehen verändert sich positiv, da glatte Oberflächen und helle Farben möglich sind. Mit der richtigen Technik gelingt das Holz verputzen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. So bleibt das Holzelement gut erhalten und sieht gepflegt aus.
Geeignete Materialien für das Holz verputzen
Beim Holz verputzen gibt es besondere Anforderungen an das Material. Normale Putze sind nicht immer geeignet, weil Holz lebt und sich dehnt oder zusammenzieht. Wichtig ist deshalb ein flexibler Putz, zum Beispiel Kalkputz oder Lehmputz mit speziellen Zusätzen. Sie haften gut und machen Bewegungen mit, ohne zu reißen. Vor dem eigentlichen Verputzen sollte eine Grundierung verwendet werden. Diese hilft, dass der Putz besser hält, und schützt das Holz vor Feuchtigkeit. Ein Armierungsgewebe zwischen Putz und Holz sorgt dafür, dass keine Risse durch Bewegung entstehen. Bei Holzhäusern empfiehlt sich oft eine spezielle Putzträgerplatte aus Holzfaser, die das Auftragen erleichtert.
Schritt für Schritt zum gelungenen Holz verputzen
Wer Holz verputzen möchte, sollte sauber und sorgfältig vorgehen. Zuerst muss das Holz trocken, sauber und fest sein. Lose Reste, Fett oder Staub werden entfernt. Danach wird der Putzträger angebracht. Das kann ein Armierungsgewebe oder eine feste Platte sein, je nach Untergrund und Außen- oder Innenbereich. Wenn alles gut sitzt, trägt man die Grundierung auf. Sie sorgt für eine Haftung zwischen Holz und Putz. Dann folgt der Putz selbst. Er wird mit einer Kelle aufgebracht und gleichmäßig verteilt. Die Schicht sollte nicht zu dick sein, damit alles gut trocknet. Nach dem Trocknen kann die Oberfläche noch geglättet oder strukturiert werden. So wird das Ergebnis schön und hält lange. Bei großen Flächen oder Unsicherheiten ist es sinnvoll, eine Fachperson um Rat zu fragen, um Schäden zu verhindern.
Haltbarkeit und Pflege nach dem Holz verputzen
Nachdem das Holz verputzen abgeschlossen ist, braucht die neue Oberfläche etwas Aufmerksamkeit. Direkt nach dem Verputzen muss alles gut durchtrocknen. Frische Putzschichten dürfen nicht zu feucht werden, da sonst Risse entstehen können. Nach dem Trocknen ist der Putz wetterfest und schützt das Holz jahrelang. Es reicht, ab und zu nach Schäden oder Verschmutzungen zu sehen. Kleine Kratzer oder Risse lassen sich meist leicht ausbessern. Bei richtiger Pflege bleibt die verputzte Holzfläche lange schön und stabil. Wer beim Holz verputzen sorgfältig arbeitet, schafft eine Lösung, die wenig Aufwand im Alltag bereitet.
Was viele wissen wollen zum Thema Holz verputzen
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Kann man jede Holzfläche verputzen? Nicht jede Holzfläche eignet sich für das Holz verputzen. Sehr alte, feuchte oder beschädigte Flächen sollten vorher geprüft und wenn nötig repariert werden. Glatte und stabile Flächen sind am besten geeignet.
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Welcher Putz ist für Holz am besten? Zum Holz verputzen ist ein flexibler Putz wichtig, zum Beispiel Kalk- oder Lehmputz mit passenden Zusätzen. Sie passen sich den Bewegungen des Holzes an und verhindern Risse.
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Muss Holz vor dem Verputzen behandelt werden? Vor dem Holz verputzen sollte das Holz sauber, trocken und tragfähig sein. Eine Grundierung sorgt für bessere Haftung des Putzes und schützt das Holz vor Feuchtigkeit.
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Wie lange hält Putz auf Holz? Bei richtiger Vorbereitung und Pflege hält der Putz viele Jahre. Kleine Reparaturen lassen sich einfach ausführen, so bleibt die Oberfläche lange schön.



